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MultiStopper

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Scharf genug? Der Papiertest!

Der Papiertest I

Man nimmt ein Stück Papier zwischen Zeigefinger und Daumen, setzt die Klinge auf einer Schmalseite an und schneidet durch das Papier. Wenn das Messer durch’s Papier geht gibt’s noch Abstufungen, je nachdem wie das Papier dabei ausfranzt. Wenn das Messer nicht durch’s Papier geht ist es nicht wirklich scharf – oder vielmehr wirklich nicht scharf.

Der Papiertest II

Wie beim ersten Papiertest nimmt man das Papier zwischen die Finger. Jetzt muss man aber darauf achten, dass die Papierkante nicht umknicken kann, denn: man setzt die Schneide auf die Kante und drückt die Klinge durch’s Papier. Dabei wird keine schneidende Bewegung gemacht. Das Messer wird nur gedrückt!
Das Papier wird hierbei gegen die Faser geschnitten, d.h. man hält das Papier mit der Walzrichtung/dem Faserlauf senkrecht zur Klinge.

Der Armhaartest

Man nimmt das Messer zum Rasieren der Haare am Arm. Wenn das funktioniert ist das Messer ziemlich scharf 😉

Die ersten beiden Tests funktionieren sicher auch mit Messern, die mit einem relativ grossen Winkel geschliffen wurden und/oder nur ziemlich grob geschliffen wurden

Ihre Anwendung ist unser SCHLEIFWINKEL

Intuitiv scheint eine recht schmale (dafür aber sehr scharfe) Schneide für den täglichen gebrauch nicht besonders tauglich zu sein. Man vermutet, dass eine solche Schneide recht schnell stumpf wird.

Dies trifft jedoch nicht zu: Durch ihre grössere Schärfe erfordert eine solche Klinge bei ihrem Gebrauch weit weniger Krafteinsatz.

Bei bloss schneidendem Einsatz hält sie deshalb länger.

Die Gefahr für eine solch dünne Schneide besteht in einer durch falschen Gebrauch auftretenden lateralen Kraft (gedrückte Schnitte), die dann natürlich schnell zu einem Grat und somit zum Abstumpfen der Klinge führt.

Bei korrektem Gebrauch ist eine grobe Schneide mit geringem Schärfwinkel also ein sehr leistungsfähiges Schneidwerkzeug.
Generell möchte man den Abtrag des Klingenmaterials so gering wie möglich halten.

Geeignete Schleif- Winkel
15-20° sehr feine und scharfe Hochleistungsschneiden (Sehr bewusster Umgang eingegrenztes/ spezielles Arbeitsgebiet z.B. Rasiermesser, Schnitzmesser, spezielle Küchenmesser)

20-30° Gute stabile leistungsfähige Schneiden (aufmerksamer Umgang, gute Küchenmesser, Jagd und Gebrauchsmesser, Messer im Handwerk)

30-40° Allgemeine Gebrauchsschneiden (Standard Umgang, Jagd- und Gebrauchsmesser, Messer mit leicht schlagender Beanspruchung z.B. für Knochen)

40°+ Derbe Schneiden (Unachtsamer Umgang, Am Sinn derberer Winkel sind durchaus Zweifel hinsichtlich der Stahlwahl und der Wärmebehandlung angebracht)

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